02.03.2010
Spannendes zu Burtons "Alice im Wunderland" - Teil 1

In den News haben wir bereits mehrmals über Tim Burtons kommendes Kino-Highlight "Alice im Wunderland" berichtet und nun sind es tatsächlich nur noch zwei Tage bis zum deutschen Kinostart am 04. März 2010. Wir können es kaum noch erwarten und für alle, denen es ebenso geht wie uns, haben wir einige Infos, lustige Anekdoten, Bilder und Clips zum Film sowie spannende Fotos vom Dreh zusammengefasst.
Die Interpretation des Märchen-Klassikers vom Meister des skurrilen Films orientiert sich grundsätzlich an der Vorlage von Lewis Carroll und doch macht Burton in gewohnter Manier alles ganz anders und vor allem in 3D:
Für die 19-jährige Alice Kingsley (Mia Wasikowska) hält das Leben eine Überraschung bereit: Während einer viktorianischen Gartenfeier, die zu ihren Ehren ausgerichtet wird, erhält sie einen Heiratsantrag von Hamish, dem wohlhabenden, aber langweiligen Sohn von Lord und Lady Ascot. Alice flieht und bleibt der Gesellschaft eine Antwort schuldig. Sie folgt einem sonderbaren weißen Kaninchen, das mit einer Weste bekleidet ist und eine Taschenuhr bei sich trägt.
Das Kaninchen läuft über eine Wiese und verschwindet dann in einem Loch im Boden. Ebenso plötzlich wird auch Alice in das Loch hineingezogen und fällt durch eine eigenartige, traumähnliche Passage, bis sie schließlich in einem runden Raum mit vielen Türen landet. Sie betritt eine zauberhafte Welt, die bei ihren Bewohnern unter dem Namen Unterland bekannt ist.
Dort trifft sie auf eine bunte Mischung von Charakteren: Von der verwegenen Schlafmaus (Barbara Windsor), dem völlig verrückten Hutmacher (Johnny Depp), der Grinsekatze, der Wasserpfeife rauchenden Raupe Absalom, der gruseligen Weißen Königin (Anne Hathaway) bis hin zu ihrer gehässigen und launischen älteren Schwester und Herrscherin von Unterland, der Herzkönigin (Helena Bohnam Carter).

Für Tim Burton, durch dessen Filme sich skurrile Parallelwelten und das Zelebrieren des Außenseitertums wie ein roter Faden ziehen, war es natürlich unmöglich, das Angebot auszuschlagen, einem zeitlosen Klassiker wie "Alice im Wunderland" seinen ganz eigenen Anstrich zu verleihen.
"Es ist ein so großer Teil unserer Kultur", reflektiert er über Carrolls Geschichte, die bis heute zahlreiche Bühnen-, Fernseh- und Filmadaptionen hervorgebracht hat. "Aber als Film habe ich noch nie eine Interpretation gesehen, die mir wirklich gefallen hat. Es ging bis jetzt immer um ein kleines, passives Mädchen, das in einer Wunderwelt verschiedene Abenteuer besteht und dabei mit merkwürdigen Charakteren konfrontiert wird. Es gab da nie einen gewissen Tiefgang. Und deshalb ist das hier der Versuch, die Ideen dieser Geschichten zu benutzen und damit etwas zu erschaffen, das zwar nicht sprichwörtlich dem Buch entnommen ist, aber dennoch dessen Geist aufrechterhält."
Wenn Ihr wissen wollt, wie der aufwendige Film entstand, dann lest den zweiten Teil unserer Film-Story. Im Videoplayer könnt Ihr Euch schon einmal erste Ausschnitte zu "Alice im Wunderland" ansehen. Viel Spaß dabei! 
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