Ein Riss in der Welt

Ein Riss in der Welt


In "Ein Riss in der Welt" leidet der Wissenschaftler Dr. Stephen Sorensen (Dana Andrews) an einer unheilbaren Krankheit, er hat nichts mehr zu verlieren. So schlägt er auch die Warnungen seines Kollegen Dr. Ted Rampion in den Wind, die sein neuestes Projekt betreffen. Sorensen glaubt nämlich, mit Hilfe des flüssigen Magmas im Erdkern das weltweite Energieproblem lösen zu können.

Um an jenes Magma zu kommen, zündet Dr. Sorensen heimlich eine unterirdische Atombombe. Diese Explosion verursacht unweigerlich einen Riss in der Erdkruste, der droht, die Erde in zwei Hälften zu spalten und sie zu vernichten...

  • Sendezeit: Freitag, 05. Juni 2009 um 07.25 Uhr
    Science Fiction-Thriller, USA, 1965, 91 Min.
    Originaltitel: Crack in The World
    Regie: Andrew Marton
    Darsteller: Dana Andrews, Janette Scott, Kieron Moore


    Über den Regisseur:

    Andrew Marton, 1904 in Budapest geboren, gab sein Regiedebüt bereits 1929 mit dem Krimi „Two O'Clock in the Morning". Als Regieassistent wirkte er nach dem zweiten Weltkrieg u.a. an so erfolgreichen Produktionen wie der Hemingway-Verfilmung „In einem anderen Land" und dem Film-Epos „Ben Hur" mit. Bekannt wurde Marton aber vor allem durch das Kriegsdrama „Der längste Tag". Neben weiteren Monumentalfilmen wie „Die Hunnen", „Kampf um Rom I" und „Kampf um Rom II - Der Verrat" stand der vielseitige Marton auch noch für das Science Fiction-Abenteuer „Ein Riss in der Welt" sowie mehrere Episoden der Serien „Flipper" und „Daktari" hinter der Kamera. Andrew Marton verstarb 1992 in Kalifornien.
  • Dr. Stephen Sorenson
    Dana Andrews
    Dana Andrews (Dr. Stephen Sorenson)
    Dr. Stehphen Sorensen ist ein strittiger Wissenschaftler mit recht kruden Theorien. Im Laufe des Filmes erweist sich sein Experiment, das mit Hilfe einer thermonuklearen Explosion funktioniert, sogar als höchstgefährlich!

    Dana Andrews kam 1909 im Bundesstaat Mississippi als Sohn eines Priesters zur Welt. Anfang der 1930er Jahre ging er als Sänger nach Los Angeles, wo sein Talent entdeckt wurde und er eine Schauspielausbildung absolvierte. Andrews erste Rolle in William Wylers Film "In die Falle gelockt" führte ihn 1940 gleich an die Seite von Gary Cooper. Der Auftritt in "Ritt zum Ox-Bow" im Jahre 1943 ebnete ihm seinen Weg nach oben. Seine nächsten Rollen in "Laura" mit Gene Tierney und in "Die Besten Jahre unseres Lebens" machten ihn zum Film-Star. In der Folge hatte Andrews, der von 1965-1967 Präsident der Schauspielergilde von Hollywood war, jedoch zunehmend Probleme mit seinem Alkoholkosum. Nachdem er sich, als einer der ersten Schauspieler überhaupt, öffentlich zu seiner Suchtproblematik bekannt hatte, konnte er die Abhängigkeit jedoch erfolgreich bekämpfen. Andrews war bis zu seinem Tode im Jahr 1992 wieder häufiger im Fernsehen zu sehen.

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